experimental physical training systems and exercises inspired by Grotowsky, Meyerhold, Chekov

Inhalt: Nichtlineares Geschichtenerzählen ist kein neues Phänomen, so innovativ der Strukturansatz in WestworldGame of Thronesoder Breaking Bad sein mag. Das Konzept, eine Geschichte um eine lineare Abfolge herummäandernd zu erzählen ist ein beliebtes Stilmittel und lässt sich über Tschechow und Shakespeare bis zu Homers Ilias zurückverfolgen. Dies wollen wir anhand der drei Serien untersuchen.

In diesem Seminar richten wir unser Augenmerk auf Parallelen, Ähnlichkeiten und Entsprechungen der dramatischen Strukturen und analysieren anhand von Spielweisen, Dramaturgie und Schnitt wiederkehrende Mittel, die den drei Meisterserien zu Spannung, Geheimnis und weltweitem Erfolg verholfen haben.

Dazu visionieren und diskutieren wir gemeinsam die Pilotfolgen und einzelne Episoden und suchen nach Entsprechungen im Kanon der dramatischen Literatur des DA. 
Interesse an aktiver Beteiligung und individueller Recherche aller Beteiligten wird vorausgesetzt.


Lernziele/Kompetenzen: 

Kenntnisse über narrative Strukturen in den TV-Serien wie GAME OF THRONES, WESTWORLD und BREAKING BADund deren Pendant in der dramatischen und epischen Literatur.
Sachkenntnisse zu Struktur (Kurzanalyse, Fabel, Figuren) und Kontext (Autor, Regie, Rezeption) von ausgewählten TV-Serien. Analogon bei Theatertexten, die für die Entstehung der drei Serien Modell standen.

Einsetzen zeitgemässer Werkzeuge der Recherche und Fähigkeit, diese Erfahrungen im Seminar einzubringen.
Die Lehrveranstaltung kann (aber muss nicht) genutzt werden zur Vorbereitung auf den Dramatischen Akzess, der als Nachweis einer erfolgreichen Lektüre und Auseinandersetzung mit einem Grundstock der dramatischen Literatur von der Antike bis zur Gegenwart mit einer mündlichen Prüfung abschliesst.

Bemerkungen:

Für die Teilnahme werden keine Kenntnisse vorausgesetzt. Die Serien müssen nicht(aber dürfen natürlich) vorher gesichtet werden, ebensowenig müssen alle Stücke Shakespeares oder Homers Epen gelesen werden. TV-Ausschnitte werden im Unterricht gezeigt. Danach wird in verteilten Rollen recherchiert.

Das Modul kann auch unabhängig vom Dramatischen Akzess (DA) besucht werden; es eignet sich aber gut als Ergänzung zur selbständigen Lektüre des DA.

Das Modul ist auf vier Staffeln konzipiert. Teil I «Von Shakespeare zu GoT» (HS19) bietet eine Einführung in Thematik und Methodik, in den Teilen II-IV werden die einzelnen Serien auf besondere Aspekte hin untersucht.


Das Theater der Gegenwart ist auf der selbstreflexiven Suche nach Formen und Sprachen, die die gesellschaftlichen Entwicklungen künstlerisch reflektieren und zum Ausdruck bringen. Theater muss hierfür seine eigenen medialen Grundlagen immer wieder selbst in Frage stellen und versuchen, gewohnte Grenzen zu veschieben, zu sprengen und neu zu ziehen. Ein wichtiger Ansatzpunkt ist dabei der Probenprozess und dessen Gestaltung. Im Modul wird aktuellen Verfahren, Strategien und Systemen des Probens nachgegangen, um sie in eigenen Versuchen zu adaptieren und zu problematisieren. Ein Fokus liegt dabei auf dem Ansatz des ‚devising theatre‘.

Drei gemeinsame Tage vom 12. bis und mit 14.03.2019 

Erfahrungsgemäss ist es hilfreich den benötigten Zeitrahmen bei euren Vorschlägen zu kennen.

!! Das Kino im Toni ist leider alle drei Tage belegt.

 

Study Group Installation

Film und Kunst


In der Gruppe schauen, analysieren und diskutieren wir die Filme und die künstlerischen Strategien. Dazu entstehen Skizzen in Form zeichnerischer Überlegungen. Zu den Filmen gibt es Inputs (z.B. kunstgeschichtliche Informationen). Die Auswahl der Filme erfolgt subjektiv und sehr breit (Dokumentarfilm, Trickfilm, Spielfilm, Musikvideo etc.). Der Austausch im Plenum spielt eine zentrale Rolle.

This course explores the basic concepts of Dance Analysis and is designed as a learning support for the content of the studies. It is concieved to help dancers receive a basic knowledge of dance history, analytical approaches, and to inspire and stimulate further research.

Coursework in this area conveys a basic knowledge of anatomy and its practical application in training.