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Denken mit Hand und Faden: Designtheorie und Vermittlung in Praxis

Das Textile steht aktuell und traditionell in vielfältigen Bedeutungszusammenhängen. Textile Techniken und Praktiken lassen sich so aus verschiedensten Bedeutungszusammenhängen betrachten: von designorientierten Aspekten über Traditionen der Praxen in Communities bis hin zu gesellschaftlichen und politischen Fragen. In der Befragung textiler Techniken stellen sich jeweils mehrdimensionale Phänomene ein – die Themen hängen zusammen. Die Frage des Haptischen beim Ausüben textiler Techniken verbindet sich mit dem Entwickeln eines Designs, schreibt Traditionen fort und verändert diese, wirkt als Technik meditativ und stellt generationelle und kulturelle Verbindungen her. Textile Techniken und Praktiken wurden und werden häufig kollektiv entwickelt, praktiziert und weitergegeben. Die Frage nach einer Vermittlung des Textilen und seiner Techniken ist dabei stets eingeschrieben.

Während des Seminars werden textile Techniken, wie z.B. stricken, häkeln, weben etc. – aus praktischen, theoretischen und vermittlungsorientierten Perspektiven untersucht. Es gibt ebenso eine eigene Praxis – wir werden gemeinsam eigene Techniken erproben und uns dazu austauschen. 

Die Studierenden sind aufgefordert, eigene Themen, die im Zusammenhang mit textilen Techniken stehen und sie interessieren, in das Seminar einzubringen. Da textile Praktiken aus vielfältigen Perspektiven, Traditionen und Designfragen interessieren, werden zu Beginn des Seminars gemeinsam mit den Studierenden die konkreten Seminarthemen und -inhalte diskutiert und festgelegt.
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