Blogeinträge von Beat Jost

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von Beat Jost - Wednesday, 14. November 2018, 11:00
Weltweit öffentlich

Working title der Arbeit:

“DESIGNTOOLS FÜR EINE INNOVATIVE UNTERNEHMENSKULTUR”

HMW 2.0

“How might we create a Culture of Innovation in Organisations with the help of a Design-Toolkit for the Management, that supports the design of a holistic Brand Experience

Scope Projekt / Entstehung HMW:

Das Ergebnis des Methodensprints des ersten CAS DM Moduls sowie mein Bedürfnis, mein Projekt aus dem CAS Design Thinking von 2016 weiterzuziehen ("Playbook to disrupt the watchindustry - how Design Thinking accelerates horological innovation") mündete in einer ersten HMW 1.0 Frage, die den Fokus auf der Förderung von einer Kultur der Innovation/Kreation von effizienten Innovationsprozessen in der Uhrenbranche setzte, um den Verkauf von mechanischen Uhren anzukurbeln.

Nach dem ersten diverge/converge Zyklus (double diamond), Reflexion und Mentoring, sowie meinem Ziel "MAS Strategic Design" (bezüglich Methodenprojekt Horizont schon hinsichtlich MAS erweitern), passte ich die Problemstellung an - Resultat war die obige HMW 2.0 Frage, die den Horizont erweiterte. Der Fokus liegt nun nicht mehr ausschliesslich auf der Uhrenindustrie, sondern die Arbeit strebt an, grundsätzlich Organisationen / Unternehmen anzusprechen, die mittels Designtools für das Management eine Kultur der Innovation einführen wollen, die schlussendlich einen positiven Effekt auf das ganzheitliche Markenerlebnis hat. Der Fächer wird also aufgetan.

Ziele

Das Ziel ist also, dem Management von Organisationen und Unternehmen Designtools/Methoden in die Hände zu drücken, mit welchen eine aktive Gestaltung einer Kultur der Innovation über die ganze Organisation hinweg (ganzheitlich, im Gegensatz zum Ansatz der Bildung Innovation bubbles/labs) möglich sein wird. Dies soll aber nicht zum Selbstzweck gemacht werden, sondern hat zum Ziel, ein verbessertes, ganzheitliches Marken- und Kundenerlebnis zu erreichen. 

Das zweite Ziel ist ein persönliches: im Zuge meiner beruflichen Neuorientierung soll mich die Arbeit ebenfalls im Findungsprozess und der Analyse von potentiellen Betätigungsfeldern/Unternehmen unterstützen (--> eine Art "Design your Life"). Das Methodenprojekt (und im weiteren Sinne die angestrebte MAS Thesis) soll mir ein Instrument in die Hand legen, mit welchem ich sozusagen ein "Alleinstellungsmerkmal (USP)" habe, das neue Möglichkeiten im Betätigungsfeld des strategischen Designs eröffnet.  

Wo stehe ich?

Wenn man den Design Prozess zur Hand nimmt, habe ich einen ersten Durchlauf "diverge/converge" (Inspiration, Ideation) gemacht. In der Sprache des Double Diamonds, habe ich den "Problemspace" verlassen und habe nun eine Problemstellung definiert (HMW), und nun fängt wieder eine Phase mit "diverge" an (Solutionspace), bevor dann im nächsten Schritt konkrete Lösungen erstellt werden sollen. Aus der Phase des Research haben sich erste Methoden präsentiert, welche sich für das Projekt eignen können.

Methoden

Mein Oberthema ist ja die Einführung / Steuerung von Kultur (Innovation) in Unternehmen. Diesbezüglich habe ich mal drei Methoden eruiert, die sich eignen könnten, um in ein Designtoolkit überzuführen:

  • Design Canvas: Basierend auf dem Research/Buch "Leading Design" von Jan-Erik Baars. Der Design Canvas ist ein Tool zur ganzheitlichen Entwicklung und Gestaltung (Design) von Markenerlebnissen. Es beleuchtet die Bereiche "WER" (Marke), "WEM" (Kunde), "WAS" (Produkt, Dienstleistung) und "WIE" (Design, Gestaltungsprinzipien) und soll sicherstellen, dass die Unternehmensprozesse kongruent sind mit den definierten Designprinzipien/Prozesse. Ich verspreche mir von dieser Methode, den Unternehmensprozess "Design" zu gestalten und Design und Innovation als Denkhaltung zu verankern.


  • Culture Map: Basierend auf dem Research / Buch "Business Culture Design" von Simon Sagmeister. Die Culture Map hat zum Ziel, die herrschende Kultur in einem Unternehmen zu erfassen, und auf einer Map mit verschieden farbigen Hexagonen darzustellen - die Farben entsprechen jeweils einer definierten Ausprägung eines Kultur Aspektes (wie Bedürfnis nach Harmonie, kompetitives Umfeld, Zusammenarbeit, etc.). Die Grösse der Hexagone definierte die Stärke/Ausprägung dieses Kultur-Aspektes in der Unternehmung. Im zweiten Schritt kann die Kultur dann mit der Culture Map bewusst gesteuert werden. Auch hier ist das Ziel, die Methode für die Steuerung einer Kultur der Innovation anzuwenden.

  • Storytelling Cube: Mir hat es der "Storytelling Cube" aus der Co-Creation session des vorletzten Moduls angetan. Mir gefällt der "Eisbrecher" Charakter dieses Tools, und ich stelle mir vor, dieses Instrument bei der Analyste von der herrschenden Kultur in einem Unternehmen mit den Mitarbeitern anzuwenden. Als zweites könnte ich mir auch vorstellen, den Cube  bei der Vermittlung / Kommunikation von Kultur mit Mitarbeitern, Teams, etc. zu verwenden.         

Next steps

  • Diverge: Weiterer Research bezüglich Methoden
  • Weiteres Studium der Methoden “Design Canvas” und “Business Culture Map” und Adaption der Methoden auf mein Problem / HMW
  • Praxisbezug: Interviews mit internen Funktion bezüglich Kultur (UBS) / Steuerung der Kultur
  • Besondere Beobachtung von Roadblocks in Unternehmen bezüglich
    Kulturwandel (Politics, Widerstände, Gärtchendenken, etc.)
  • Diverge Me / Eintauchen: Branchen / Unternehmensfunktionen abklopfen, die interessant sind für mich in Bezug auf Neuorientierung / Methodenprojekt / Einbringen Strategic Design
  • Herauskristallisieren des USP für das Methodenprojekt / geplantes MAS Modul
  • Challenge: Wie “erprobte Methode”/Anwendungsfall bis zum Abschluss CAS DM erreichen? Da grösserer Kontext/MAS Modul
Verbunden: Kurs: CAS DM 2018
[ Geändert: Wednesday, 14. November 2018, 13:36 ]